Influencer Hater - sind sie meldepflichtig? - Sagué Abogados penalistas
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Influencer Hater – sind sie meldepflichtig?

Influencer Hater – sind sie meldepflichtig?

Das Aufkommen sozialer Netzwerke und die scheinbare Anonymität des Internets haben dazu geführt, dass sich die Influencer-HasserMenschen, die ihre Zeit damit verbringen, Influencer, die ihren Lebensstil zum Beruf gemacht haben, öffentlich herabzusetzen, zu beleidigen, zu bedrohen und zu demütigen, indem sie täglich Inhalte in den sozialen Medien posten.

Um zu beurteilen, ob bestimmte Kommentare meldepflichtig sind, müssen wir zunächst unterscheiden, ob es sich um eine Frage der eine einfache negative Stellungnahme, eine bloße konstruktive Kritik ohne strafrechtliche Relevanz, oder wenn es sich um einen Kommentar handelt die darauf abzielen, die betreffende Person zu disqualifizieren und wiederholt zu beleidigen, um ihren Ruf, ihre Würde und ihre körperliche oder moralische Integrität zu schädigen.

Im letzteren Fall besteht der erste Schritt darin dem Hater schriftlich antworten, dass uns sein Kommentar nicht gefällt und dass er sein Verhalten einstellen soll. Auf diese Weise können wir, wenn wir eine entsprechende Beschwerde einreichen, nachweisen, dass wir dieses Verhalten abgelehnt haben und die betreffende Person die Belästigung dennoch fortgesetzt hat.

Sollte der Hater weiterhin Kommentare auf unserem Profil posten, empfehlen wir Ihnen, ihm nicht mehr zu antworten, da wir sein Verhalten sonst noch verstärken würden.

Der Richter wird die strafrechtliche Bedeutung des gemeldeten Verhaltens anhand des Kontexts, der Typologie, der Auswirkungen, der Verbreitung und des Umfangs der gemeldeten Kommentare beurteilen, denn je mehr Personen Zugang zu dem Kommentar hatten, desto größer ist logischerweise der emotionale und rufschädigende Schaden, der dem betroffenen Influencer entstanden sein könnte.

Auf jeden Fall, Es wird dringend empfohlen, alle Informationen zu sammeln, sie von einem Sachverständigen bestätigen zu lassen, psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen und festzustellen, ob sich die Gewohnheiten der betreffenden Person aufgrund solcher Äußerungen geändert haben; all dies sind nützliche Beweise, die dazu beitragen, die Schwere des von der betreffenden Person begangenen Verhaltens zu belegen. hassen.

Schließlich ist zu bedenken, dass es immer einfacher wird, die Person hinter einem anonymen Profil ausfindig zu machen.Mit der IP-Adresse und anderen Daten, die automatisch aufgezeichnet werden, können heutzutage die Herkunft und die Urheberschaft eines jeden veröffentlichten Kommentars, einer E-Mail oder eines Fotos durch die entsprechenden polizeilichen Ermittlungen ermittelt werden, so dass die Anonymität des Profils bei der Einreichung einer entsprechenden Anzeige keine Angst auslösen muss.